Wir freuen uns, dass Sie sich für unsere Arbeit interessieren, die im Wesentlichen die Unterstützung älterer Menschen zum Gegenstand hat.
Viele haben Angst vor dem Alter, nicht nur wegen möglicher Gebrechen, sondern viel mehr vor drohender Vereinsamung oder finanzieller Abhängigkeit. Denn das wissen wir doch, die Altersarmut ist bereits heute eine bittere Realität.
Die Rentenkassen sind leer und eine gute Altersvorsorge kann sich kaum einer leisten. So werden immer mehr Menschen auf Unterstützung angewiesen sein.
Eines ist sicher: Eines Tages werden auch wir, die wir jetzt noch zur jüngeren oder mittleren Generation gehören, alt sein. Und wer kann voraussagen, wie es uns dann gehen mag?
Grund genug, sich endlich mehr darum zu kümmern, alten Menschen jetzt und in Zukunft den Lebensherbst zu erleichtern, das Altwerden zu verschönern und die Freude am Leben möglichst lange wach zu halten. Es geht, kurz gesagt, um mehr Lebensqualität.
Es darf nicht sein, dass unsere Senioren einsam in den Heimen sitzen und nur noch darauf warten, dass die Tage zu Ende gehen, als seien sie nur noch dafür da, schweigend ihre Restzeit abzuleben.
Respekt und Achtung vor ihrer Lebensleistung, das wenigstens hätten Sie verdient, aber bekommen Sie das auch?
Dabei hätten sie uns doch noch so viel zu sagen, so vieles könnten sie erzählen, so reich sind sie doch an Erfahrungen, von denen wir alle profitieren könnten.
Statt dessen werden ältere Menschen häufig als störend empfunden, man möchte so wenig wie möglich „Arbeit“ haben mit ihnen, also schiebt man sie ab in die Heime, wo sie dann in beschriebener Art und Weise, ja man muss fast sagen vor sich hinvegetieren.
Es ist nicht nur die Vereinsamung, die ihnen zu schaffen macht, auch fehlt es an finanziellen Mitteln, um mehr Abwechslung in ihr Leben zu bringen, mehr Freude in den ansonsten monotonen Alltag. Haben sie das nicht verdient?
Sie haben es verdient. Wir, der Lebensherbst e. V. möchten dazu beitragen, dass sie bekommen, was ihnen fehlt.
Auf Grund finanzieller Mängel kann in den Heimen wenig entsprechende Hilfe bzw. kaum eine gute Lebensqualität geboten werden. Sowohl für die Bewohner, als auch für das Personal sind das schwierige Bedingungen.
Mariella Ahrens hat sich von diesen Zuständen in vielen Gesprächen und auch durch kurzfristige Mitarbeit in einem Seniorenheim selbst überzeugen können.
Natürlich gibt es auch positive Beispiele, aber die sind leider selten. Viele wollen helfen, aber sie wissen nicht wie.
Um endlich etwas zu bewegen, entschied sich Mariella Ahrens, mit Freunden, Interessenten und Sponsoren den Verein Lebensherbst e.V. zu gründen.
Sie sind herzlich eingeladen, mit uns gemeinsam hinzusehen und zu helfen, wahrzunehmen, wo ein Mensch bedürftig ist. Es gibt viele Möglichkeiten, wie das geschehen kann: mit Geld- oder Sachspenden oder auch einfach tätiger Zuwendung, Besuche, Gespräche, Spaziergänge usw. – alles hilft.
Kein einfacher Weg, gewiss nicht. Viel gibt es zu tun. Aber durch die positive Resonanz, auch von betroffenen Menschen, die sich freuen, dass endlich etwas getan wird, sind wir motiviert diesen Weg weiter zu gehen.
Öffnen Sie ihr Herz für ältere Menschen! Sie werden es Ihnen danken und wir natürlich auch.