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"Heiße Liebe - mal anders": Ein Candle Light Dinner im Pflegeheim

Vom Verein Lebenshilfe e.V. war Reinhard Ahrens unser Ansprechpartner, der mit einer ebensolchen herzlichen Hingabe in der Veranstaltungsplanung aufging. Der pensionierte Software-Ingenieur engagiert sich seit einigen Jahren im Vorstand des Vereins, den seine Tochter, die Schauspielerin Mariella Ahrens, 2005 ins Leben gerufen hat. Ziel des Vereins ist es, "pflegebedürftige und ältere Menschen" zu unterstützen. Mariella Ahrens, die selbst zu einem Teil bei ihren Großeltern in Bulgarien aufwuchs, hatte seit jeher eine enge Bindung zu älteren Menschen. Und sie stellte fest, dass es in Deutschland an Projekten und Vereinen mangelt, die genau diese Zielgruppe unterstützen. Und auch im privaten Bereich oftmals der Respekt und die Zuwendung zur älteren Generation fehle. "Vielen Senioren fehlt es an Respekt und Aufmerksamkeit von den eigenen Verwandten, viele Bewohner in den Pflegeheimen empfangen Sozialhilfe. Manche erhalten keinen Besuch, sind selbst an Geburtstagen oder Weihnachten allein. Aufgrund der begrenzten Möglichkeiten und der finanziellen und personellen Situation in den Heimen bleibt den Mitarbeitern der Einrichtungen meist nur Zeit für die eigentliche Pflege. Zwischenmenschliches und Zuwendung bleiben leider viel zu oft auf der Strecke. Deshalb habe ich 2005 den Verein Lebensherbst gegründet. Um etwas für einsame und bedürftige Senioren zu tun und dafür zu sorgen, dass sie nicht vergessen werden. Aber ebenso um klarzustellen, wie kompetent und engagiert viele Altenpfleger und Sozialdienste sind." 

Und dieses Engagement nimmt man der sympathischen Schauspielerin auch voll und ganz ab. So strahlen ihre Augen, wenn sie mit jedem der Gäste des Dinners am Abend ein paar persönliche Worte wechselt, Scherze macht, oder gemeinsam mit einer älteren Dame genussvoll das Dessert löffelt. Man merkt ihr an, dass sie die Philosophie und die Ziele ihres Vereins wirklich lebt. Berührungsängste kennt sie nicht. Und man spürt förmlich, wieviel sie auch zurück bekommt für ihr Engagement, nicht nur an diesem Abend. Und auch wir als wildes Team durchleben an dem Abend eine kleine Metamorphose vom anfangs vielleicht doch eher ein wenig professionell distanziertem Verhalten und auch einigen kleinen Unsicherheiten à la "Wo sind denn die fehlenden Stühle an den Tischen?" "Da sitzen Rollstuhlfahrer."  Bis hin zu persönlichen Gesprächen und herzlichem Lachen mit den Gästen. Und was haben wir uns gefreut über aufrichtig schöne Komplimente wie "Ich habe seit 5 Jahren nicht mehr so gut gegessen" und "Ich fühl mich wie im 37.Stock vom Hotel Berlin.". 

Leere Teller und leuchtende Augen machten uns an diesem Abend zu sehr glücklichen Gastgebern. Die älteste Teilnehmerin bei unserem Dinner war tatsächlich stolze 101 Jahre alt. Was man ihr im Übrigen mitnichten ansah. Und das wahre Schönheit kein Alter kennt, bewies uns eine Dame, die selbst mit ihrem Kopfverband nach einem Sturz noch so unglaublich viel Grazie und Charme versprühte, dass sie uns alle in ihren Bann zog. Und so endete das 3-Gang Menü, bestehend aus getrüffelter Lauchsuppe mit hausgebeiztem Lachs, Kalbstafelspitz an Selleriepüree und Meerrettichsauce mit dem Dessert "heiße Liebe - mal anders." Unsere Liebe zu Herzensprojekten dieser Art war jedenfalls an dem Abend entflammt. Und es wird bestimmt nicht das letzte Mal sein, dass wir den Verein bei seiner großartigen Arbeit unterstützen. Und so gingen wir an diesem Abend mit sprichwörtlich 

"satten" Herzen nach Hause. Wir sagen Danke für dieses schöne Erlebnis. Und falls auch Sie den Verein unterstützen wollen durch Geldspenden oder auch praktische Arbeit, Besuchspatenschaften etc., dann melden Sie sich doch einfach bei der Lebenshilfe e.V. Sie werden sehen, es macht glücklich. 

 

 Quelle: Blog von Frau Stehnke (Wild@Wiese) zum Candle Light Dinner auf Instagram

Weihnachtsfeier in Berlin

Gestern, am 09. 12. 2018,  fand unsere Weihnachtsfeier mit rund 100 Gästen (Bewohner aus 8 Berliner Pflegeeinrichtungen) in unserem Sponsor-Hotel Courtyard by Marriott Berlin City Center statt. Die Auszubildenden des Hotels haben das Fest mit viel Engagement, kreativen Ideen und Professionalität geplant, organisiert und durchgeführt. Danke! ❤️❤️ Die Dame auf dem ersten Foto links neben Mariella ist übrigens 100 Jahre alt. Danach sieht sie nicht aus, oder? Vielen Dank auch an den Klambt-Verlag und Firma Lambertz für das (Mit-)Füllen der Weihnachtstüten! (pk)

Die sechste Ü 70 Party in Solingen

Was war das mal wieder eine schöne Sause...

Wir danken allen Beteiligten für die Unterstützung unseres Vereins Lebensherbst: Der Stadt Solingen mit Daniela Dannies-Kögel für den tollen Support , dem Seniorenbeirat mit Herbert Gerbig , Andre Hitzegrad und seinem Team, dem Mildred-Scheel-Berufskolleg mit den Friseur-Azubis, Silke und Rainer Schorn für die Fotos, Brigitte und Sylvia  für ihre aktive Hilfe, der Stadtsparkasse Solingen für´s Sponsoring, der Florian Combo, dem Techniker für das gute Händchen in Bezug auf die empfindlichen Senioren-Ohren, der Tanzgruppe Klingenstadt für die sensationelle Darbietung, den FLOMIS (Abk. "Flotte Omis) für den klasse Auftritt, den Begleitern der teilw. hilfsbedürftigen Senioren für ihre Zeit, den Behinderten-Fahrdiensten, den Gästen für die gute Stimmung und ihre netten Feedbacks, den Medien für die gute Berichterstattung und last but not least "Oma Helga", die als Solingens First Oma die Veranstaltung wieder mit Charme und Power eröffnet und begleitet hat.(pk,ku)

Noch mehr Bilder finden Sie auf unserem Album Ü70 Party 2018

Berichterstattung Solinger Tageblatt

 


Noch einmal ein Geigenspiel hören

Vor seiner Demenzkrankheit war dieser Patient ein leidenschaftlicher Violinist. Seine größter Wunsch war es, noch einmal eine Geige zu hören. Durch einen Aufruf unserer Geschäftsführerin bei Facebook wurde ein Solinger Musiker aufmerksam. Obwohl der Name des Patienten nicht genannt wurde, wusste er sofort, dass es sich um seinen ehemaligen Nachbarn handelte. Seine Tochter lernte von ihm das Geigenspiel und bekam sogar eines seiner Instrumente geschenkt. Die Tochter zögerte deshalb  nicht lang und gemeinsam mit 2 Freundinnen erfüllte sie den Herzenswunsch ihres ehemaligen Mentors. Das Spiel weckte Erinnerungen, genau wie das Instrument auf seinem Schoß. " Die hab ich mal gespielt" entfuhr es dem schwer demenzkranken Mann. Ein bewegender Moment für alle Helfer, die Freude und die Erinnerung in seinen Augen zu sehen. mehr...

Beiträge aus den vorherigen Jahren

Die Berichterstattungen der Presse zu unseren Aktionen finden Sie hier...

Eine Sammlung der Artikel über die Aktionen aus den vorherigen Jahren sammeln wir für Sie in unserem Archiv. Wenn Sie sich dafür interessieren klicken Sie bitte hier...



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